Mobil vor Ort

POCT – Patientennahe Labor-Diagnostik

Die patientennahe Labor-Diagnostik, das Point-of-Care-Testing (POCT), ist in vielen ärztlichen Praxen, Kliniken und Orten für die Notfallversorgung fest etabliert. Die diagnostischen Laboruntersuchungen werden dabei nicht in einem Zentrallabor, sondern in direkter Nähe zum Patienten durchgeführt. Der Vorteil liegt in der schnellen Verfügbarkeit der Ergebnisse für sofortige Therapieentscheidungen.

Viele Point-of-Care-Untersuchungen sind als Schnelltest auf Basis eines Teststreifens in Verbindung mit einem Messgerät konzipiert, bei denen der manuelle Aufwand für die Durchführung auf ein Minimum reduziert wird.

Das Untersuchungsmaterial ist meist Vollblut, Serum/Plasma, Urin oder Speichel. Die Schnellteststreifen als Lateral-Flow-Immunoassay dienen idealerweise der quantitativen Bestimmung der Analytwerte, zumeist der Konzentration der Antigene. Der Teststreifen besteht aus einer Membran und mehreren sog. "pads", die sich in einem Kunststoffgehäuse befinden. Eine Probe wird durch eine Öffnung des Gehäuses auf den Teststreifen aufgebracht und durchströmt diesen aufgrund von Kapillarkräften. Die Konzentration des gesuchten Analyten wird durch Bestimmung der Farbintensität der durch Farbumschlag entstandenen Testlinie ermittelt.



... zurück zur Übersicht